Zur Person

K. Rainer Nonnenmann, geb. 1968 in Ludwigsburg (Württ.), studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Deutsche Philologie an den Universitäten Tübingen, Köln und Wien. 1997 Magister Artium bei Peter Gülke und Promotion 1999 bei Dietrich Kämper in Köln, Ernennung zum Honorarprofessor der Hochschule für Musik und Tanz Köln 2012. Stipendiat der Graduiertenförderung NRW, der Paul Sacher Stiftung Basel, des Centro Tedesco di Studi Veneziani und der Siemens Musikstiftung. Mitarbeiter der Universal Edition Wien 1994/95 und Vorstand der Kölner Gesellschaft für Neue Musik 2002-06. Heirat mit Kathrin Bongartz 2000, Vater eines Sohnes seit 2008. Lehraufträge am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln und der Musikhochschule Freiburg/Breisgau, seit dem Wintersemester 2005/06 Dozent an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und zusätzlich seit Wintersemester 2011/12 an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Vorsitzender des IFM-Projekte e.V. des Initiativkreises Freie Musik Köln, Veranstalter der Kölner Musiknacht, Vorstand des Netzwerks ON – Neue Musik Köln 2008–12, Beirat des Instituts für Neue Musik der HfMT Köln, Mitglied des Instituts für Historische Musikwissenschaft der HfMT Köln, Kolumnist der Zeitschrift neuen musikzeitung, Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift MusikTexte, Kritiker für neue Musik des Kölner Stadt-Anzeigers, Referent bei internationalen Symposien, freier Mitarbeiter von Rundfunkanstalten sowie Autor zahlreicher Aufsätze zur Musik und Ästhetik des 19., 20. und 21. Jahrhunderts und mehrerer Bücher.

 

 

 

 

 

 

Tabellarischer Lebenslauf

2015-16 Mitwirkung am „Lexikon Neue Musik“ (Metzler/Bärenreiter 2016), Lektorat der Edition des Briefwechsels von Artur Schnabel und Therese Behr-Schnabel in drei Bänden (Wolke 2016), musikwissenschaftliche Begleitung des Projekts „250 Piano Pieces for Beethoven“ der Bonner Pianistin Susanne Kessel, Vorträge auf musikwissenschaftlichen Tagungen und Symposien in Basel, Darmstadt, Witten, Köln, Gastseminare an den Musikhochschulen in Karlsruhe, Graz und Berlin (Hanns Eisler), Organisation und Durchführung des Wettbewerbs „Forum junger Autoren“ der GNM Deutschland 2015 und 2016.
2012-14 Ernennung zum Honorarprofessor der Hochschule für Musik und Tanz Köln 2012, Erscheinen des Buchs Der Gang durch die Klippen Helmut Lachenmanns Begegnungen mit Luigi Nono anhand ihres Briefwechsels und anderer Quellen 1957–1990, Wiesbaden 2013 (Breitkopf & Härtel), dafür Deutscher Musikeditionspreis „BEST EDITION“ des Deutschen Musikverleger-Verbands, Vorträge bei musikwissenschaftlichen Symposien in Darmstadt, Dresden, Graz, Berlin, Paris, Mannheim, Köln, Stuttgart, Karlsruhe.
2011/12 Seit 2011 Mitwirkung in der künstlerischen Leitung des jährlichen Festivals ROMANISCHER SOMMER KÖLN in den romanischen Kirchen der Stadt; Lehraufträge an den Hochschulen in Köln, Düsseldorf und Freiburg, Vorträge in Hannover, Darmstadt und Witten, Organisation und Durchführung der Ringvorlesung Schlüsselwerke der neuen Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln im WS 2012/13,
2009-10 Beirat des Instituts für Neue Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Mitwirkung an Podiumsgesprächen an der Kölner Hochschule im Rahmen des Forums neuer Musik des Deutschlandfunks Köln zur „Gruppe neue Musik Hanns Eisler Leipzig“ 2010 und „John Cage“ 2011, Dozent bei den Donaueschinger Musiktagen, Vorträge an Musikhochschulen und Universitäten in Hamburg, Dresden, Köln und Basel; Herausgeber von Bänden mit Texten von Johannes Fritsch und Vorträgen der Darmstädter Ferienkurse.
2008 Geburt des Sohnes Emil Leander Nonnenmann; Lehraufträge an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln und dem Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik Freiburg/Br.; Vorstand von „ON – Neue Musik Köln e.V.“ des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Kölner Netzwerks Neue Musik mit 35 beteiligten Institutionen und Vereinen (bis Ende 2011), Mitwirkung in mehreren Jurys für die Mittelvergabe des Landesmusikrats Nordrhein-Westfalen Düsseldorf.
2006/07 Redakteur der MusikTexte – Zeitschrift für Neue Musik, seit 2012 Herausgeber zusammen mit Reinhard Oehlschlägel und Gisela Gronemeyer, später auch Frank Hilberg und Bernd Künzig; im Auftrag des Kulturamts der Stadt Köln verantwortlich für Konzeption und Moderation des Antrags der Stadt Köln zur Förderung eines Netzwerks neue Musik bei der Kulturstiftung des Bundes im Volumen von 1,6 Millionen Euro.
2005 Regelmäßiger Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Köln im Fachbereich Musikwissenschaft; als 1. Vorsitzender des IFM-Projekte e.V. verantwortlich für Mittelakquise und Organisation der Kölner Musiknacht mit etwa 100 Konzerten an 25 Kölner Spielstätten an einem Abend im Jahr bis 2015.
2003/04 Hauptverantwortlicher Kurator mehrerer Ausstellungen im WDR Köln und in der Kölner Philharmonie; Förderpreis der Siemens Musikstiftung; seitdem Freiberuflicher Musikjournalist der Tageszeitung Kölner Stadt-Anzeiger.
2003 Lehrauftrag am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln; Stipendiat des Centro Tedesco di Studi Veneziani in Venedig mit einem Forschungsprojekt zu den Begegnungen von Luigi Nono und Helmut Lachenmann; Wahl in den Vorstand der Kölner Gesellschaft für Neue Musik (bis 2006).
2001/02 Publikation von Aufsätzen, Lexikonartikeln, Buchrezensionen, Konzertberichten; Bücher zu Helmut Lachenmann (Schott 2000) und Nicolaus A. Huber (Pfau 2002); erneut viermonatiger Forschungsaufenthalt in Wien zu Briefen von Ernst Krenek. Seitdem Kolumnist der neuen musikzeitung und Autor von Rundfunksendungen für DLF Köln, DeutschlandRadio Berlin, WDR Köln, SWR Stuttgart und hr Frankfurt.
2000 Heirat mit Kathrin Bongartz; Promotion bei Dietrich Kämper an der Universität zu Köln mit der Dissertation Angebot durch Verweigerung; Lehrauftrag am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln; Forschungsstipendium der Paul Sacher Stiftung Basel; Viermonatiger Forschungsaufenthalt in Wien zu Briefen von Ernst Krenek.
1997-99 Magister Artium an der Universität zu Köln bei Peter Gülke; Teilnahme am zweiten Nachwuchsforum der Gesellschaft für Neue Musik in Frankfurt/Main; Hornist der Kölner Orchestergesellschaft 1888 e.V. bis 2008, Promotionsstipendium der Graduiertenförderung des Landes NRW.
1990-95 Immatrikulation an der Universität zu Köln mit Hauptfach Musikwissenschaft und den Nebenfächern Philosophie und Deutsche Philologie; Hornist des Collegium Musicum der Universität Köln und des Kölner Altstadtorchesters, Wechsel an die Universität Wien; in Wien Mitarbeiter der Universal Edition 1994/95.
1988-90 Zwanzigmonatiger Zivildienst beim Deutschen Roten Kreuz in Tübingen; Gasthörer der Universität Tübingen in Musikwissenschaft, Philosophie, Psychologie und Hydrogeologie, Hornist der Studentenphilharmonie Tübingen.
1975-88 Abitur am Hans-Grüninger-Gymnasiums Markgröningen mit Leistungskursen Musik und Mathematik; Klavier-, Horn- und Kontrabassunterricht; 1. Preis beim Regionalwettbewerb Jugend musiziert 1986/87; Auftritte als Hornist (auch als Solist) mit verschiedenen Orchestern und Ensembles.
1968 Karl Rainer Nonnenmann, geboren am 30. November in Ludwigsburg (Württemberg) als Sohn des Diplom-Ingenieurs Dr. Manfred Nonnenmann und der Gymnasiallehrerin Ingrid Nonnenmann, zwei Schwestern.

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